Glossar


ABCDEFGHI JKLMNOPRSTU V WX Y Z


A

Abdomen


Hinterleib der Gliederfüßer der aus mehreren Segmenten besteht.


Aberration


Abweichung


adult


ausgewachen


Anisoptera


Großlibellen. Unterordnung der Libellen (Odonata).


Antennen


Fühler. Extremitäten am vorderen Kopfsegment der Gliederfüßer, bestehend aus mehreren Gliedern. Fehlt bei den Spinnentieren.


Arachnida


Spinnentiere. Eine Klasse der Gliederfüßer.


Arthropoda


Gliederfüßer. Ein Stamm aus dem Tierreich zu dem Insekten, Spinnentiere, Tausendfüßer und Krebstiere zählen. Es sind wirbellose Tiere mit einem aus einzelnen Segmenten zusammengesetzten Außenskelett.


Augenfleck


Augenähnliche Zeichnung auf der Körperoberfläche von Tieren. Häufig auf den Flügeln von Schmetterlingen zu finden.


Außenskelett


Exoskelett



B nach oben

Begattungsorgan


Bulbus


Biotop


Bestimmter Lebensraum einer Lebensgemeinschaft in einem bestimmten Gebiet.


brachypter


Bezeichnet stark verkümmerte oder reduzierte Flügel bei Insekten.


Brust


Thorax


Bulbus


Begattungsorgan. Ein blasenförmiger Anhang des Tarsus bei männlichen Spinnen der zur Übertragung des Spermas dient.



C nach oben

Calamistrum


Kräuselkamm. Einfache oder doppelte Reihe gebogener Borsten an den Hinterbeinen einiger Spinnen der zum Auftragen von feinen Kräuselfäden auf normale Spinnfäden dient.


Caput


Kopf. Vorderter Körperabschnitt.


Cephalothorax


Vorderköprer bei Spinnentieren. Kopf und Brust sind bei ihnen miteinander verschmolzen.


Cerci


Hinterleibs-Anhänge am letzten Hinterleibssegment.


Chelicerata


Kieferklauenträger, auch Fühlerlose genannt. Eine Gruppe von Arthropoden mit speziell umgewandelten Extremitäten am Kopfsegment (z. B. Spinnnentiere, Skorpione, Pfeilschwanzkrebse).


Cheliceren


Kieferklauen. Erstes Gliedmaßenpaar bei den Spinnen, sitzt am Vorderkörper und ist meist als eine Art Schere ausgebildet.


Chitin


Ein weit verbreitetes Polysaccharid das der Strukturbildung dient. Es kommt sowohl bei Pilzen (Fungi) als auch bei Gliedertieren (Articulata) und Weichtieren (Mollusca) vor. Bei den Gliederfüßern bildet es das Außenskelett.


Chrysalis


Bezeichnung für die Puppe der holometabolen Insekten.


Clavus


Hinterster Teil der Hemielytren (Vorderflügel) von Wanzen.


Clypeus


Kopfschild. Teil des Kopfskeletts bei Insekten.


Coleoptera


Käfer. Die weltweit größte Ordnung aus der Klasse der Insekten.


Comstock-Needham System


Benennungssystem für die Flügeladerung von Insekten. Vorgeschlagen im Jahr 1898 von John Comstock und George Needham.


Corium


Teil der Hemielytren (Vorderflügel) von Wanzen.


Costalader


Vordere Längsader des Insektenflügels, zugleich die Vorderkante des Flügels. An ihr grenzt das Costalfeld, dass größte Flügelfeld bei Insekten.


Costalfeld


Größtes Flügelfeld der Insekten. Es liegt an der Costalader, an der Vorderkante des Flügels.


Coxa


Hüfte. Erstes Glied des Beines der Gliederfüßer, sitzt zwischen dem Körper und Trochanter (Schenkelring).


Cuneus


Teil der Hemielytren (Vorderflügel) von Wanzen.


Cuticula


Häutchen. Außen liegende, meist mehrlagige Körperdecke bei den Häutungstieren. Bei vielen Gliederfüßern ist sie durch Chitin verhärtet und bildet so ein starres, selbst tragendes Außenskelett.



D nach oben

Deckflügel


Verdickte und verhärtete Vorderflügel bei Insekten. Man unterscheidet zwischen Elytren, Tegmina, Hemielytren und Pseudoelytren.


Diapause


Dormanz


Dimorphismus


Auftreten von zwei deutlich verschiedenen Erscheinungsvorkommen bei derselben Art.


Diptera


Zweiflügler. Ordnung der Insekten innerhalb der Neuflügler (Neoptera).


Dormanz


Diapause. Entwicklungsverzögerung bei Lebewesen die durch Außenfaktoren, genetisch oder hormonell gesteuert sein kann. Sie ermöglichen den Lebewesen ein Überleben bei ungünstigen Umweltbedingungen.



E nach oben

Ecdysis


Häutung. Hormonell gesteuerter Vorgang in der Entwicklung von Häutungstieren bei der in gewissen Abständen die äußere, verhärtete Hülle abgestoßen wird um so ein Wachstum zu ermöglichen. Die abgeworfene Hülle wird Exuvie genant.


Ecdysozoa


Häutungstiere. Überstamm aus dem Stamm der Tiere. Zu ihnen gehören neben den
Gliederfüßern z. B. auch die Fadenwürmer (Nematoda).


Eiablageapparat


Ovipositor


Einzelaugen


Ocellen


Elytren


Aderlose, stark verdickte Deckflügel bei einigen Insekten, oft an den Seiten nach oben gebogen.


Endopterygota


Holometabolie


Entomologie


Lehre von den Insekten.


Exkuvie


Bei der Häutung abgeworfene äußere, verhärtete Haut bei Häutungstieren.


Exopterygota


Hemimetabolie


Exoskelett


Stützstruktur für einen Organismus das eine stabile äußere Hülle um diesen bildet und deren Grundbestandteil Fasern aus Chitin sind.


Extremitäten


Gliedmaßen. Bewegliche paarige Körperanhänge die meist aus mehreren Abschnitten bestehen. Beim Menschen sind es die Arme und Beine, bei den Gliederfüßern sind es nicht nur die Beine sondern auch die Mundwerkzeuge, die Fühler und andere Anhänge.



F nach oben

f.


forma. Jede regelmäßig auftretende Abweichung von der normalen Form einer Art, die nicht als eigene Art oder Unterart eingestuft werden kann.


Facettenaugen


Komplexaugen oder oculi compositi sind bei den Gliederfüßern ein häufig vorkommender Augentyp, bei dem ein Auge sich aus mehreren, bei bestimmten Insekten wie z. B. den Libellen sogar aus mehreren zehntausend Ommatidien (Einzelaugen) zusammensetzt.


Falter


Lepidoptera


Familie


Hierarchische Ebene in der biologischen Systematik.


Femur


Schenkel. Glied des Beines der Gliederfüßer, sitzt zwischen Trochanter (Schenkelring) und Tibia (Schiene).


Flügel


Zu Flügeln umgebildeten Gliedmaßen bei Tieren. Bei Insekten aus Ausstülpungen der Haut entstanden. Die Flügeladerung ist bei fast allen Insekten wichtig für eine Bestimmung von Gattungen oder Arten.


Flügeladerung


Quer oder längs verlaufende Versteifungen der Flügeln bei Insekten. Die großen Längsadern sind hohl und enthalten Blut, Nerven und einen Tracheenast. Die Queradern sind massiv.


Flügeldecken


Deckflügel


Flügelfeld


Felder zwischen der Flügeladerung bei Insekten. Dabei werden die Felder im allgemeinen nach der Ader benannt die das Feld nach vorn begrenzt.


Flügelmal


Pterostigma


Frenulum


In Verbindung mit dem
Retinaculum können Schmetterlinge ihre Flügel im Flug zusammenkoppeln damit sich diese als eine Einheit bewegen.


Frons


Stirnregion am Kopf bei Insekten.


Fühler


Antennen. Extremitäten am vorderen Kopfsegment der Gliederfüßer, bestehend aus mehreren Gliedern. Fehlt bei den Spinnentieren.


Fuß


Tarsus



G nach oben

Galle


Wachstumsanomalien in Forum von kleinen Bällen an einer Pflanze, verusacht von Insekten oder anderen Organismen.


Gaster


Eingeschnürter Abschnitt des Hinterleibs bei Taillenwespen.


Gattung


Hierarchische Sfufe in der biologischen Systematik (= 1. Wort des lateinischen Namens).


Geschlechtsdimorphismus


Sexualdimorphismus


Gliederfüßer


Arthropoda


Gliedmaßen


Extremitäten


Gonopodium


Begattungsorgan bei den männlichen Insekten.


Großlibellen


Anisoptera



H nach oben

Habitus


Biotop


Halbdecken


Hemielytren


Halsschild


Pronotum


Halsschild-Seitenkiele


Erhöhte Linie oben an den Halsschildseiten bei Heuschrecken.


Halsschilsseitenlappen


An den Seiten heruntergezogene Teile des Halsschildes bei den Heuschrecken.


Halteren


Schwingkölbchen. Zu kolbenförmigen Auswüchsen umgewandelte Flügel bei Insekten. Bei den Zweiflüglern (Diptera ) sind die Hinterflügel, bei den Fächerflüglern (Strepsiptera) die Vorderflügel umgewandelt. Sie dienen meist der Stabilisation im Flug.


Hamuli


(Singular: Hamulus) Flügel- oder Frenalhäkchen am Vorderrand des Hinterflügels bei Insekten womit die beiden Flügel verbunden werden können. Die Häkchen verhaken sich in Kerben oder hinter den unten umgeschlagenen Hinterrand des Vorderflügels. Hamuli sind bei unterschiedlichen Insekten ausgebildet, insbesondere bei Hautflüglern, Blattläusen, Wanzen und Zikaden.


Häutchen


Cuticula


Hautflügler


Hymenoptera


Häutung


Ecdysis


Häutungstiere


Ecdysozoa


Hemielytren


Vorderflügel der Wanzen. Sie sind im Gegensatzt zu den Deckflügeln anderer Insekten bis zu zwei drittel sklerotisiert (Verhärtet).


Hemimetabole Insekten


Hemimetabolie


Hemimetabolie


Schrittweise Annäherung von der Larve zum Imago die nach meist mehreren Häutungen zum erwachsenen Insekt führt. Wird auch unvollkommende Metamorphose genannt.


Heteroptera


Wanzen. Ordnung der Insekten innerhalb der Neuflügler (Neoptera).


Heuschrecken


Orthoptera


Hinterkörper


Opisthosoma


Hinterleib


Abdomen


Hinterleibs-Anhänge


Cerci


Holometabole Insekten


Holometabolie


Holometabolie


Entwicklung des Insekts vom Ei über die Raupe zur Puppe und schließlich zum Imago. Auch vollkommende Methamorphose genannt.


Hüfte


Coxa


Hymenoptera


Hautflügler. Ordnung der Insekten innerhalb der Neuflügler (Neoptera).


Hypermetamorphose


Entwicklung mit mehrfacher Methamorphose bei der während verschiedener Larvenstadien unterschiedliche Lebensräume besiedeln werden.



I J nach oben

Imago


Ausgewachsenes, geschlechtsfreifes Insekt. Mehrzahl: Imagines.


Insekt


Lateinisch: Insecta. Die artenreichste Klasse der Gliederfüßer sowie die artenreichste Klasse der Tiere überhaupt.


Jungfernzeugung


Parthenogenese



K nach oben

Käfer


Coleoptera


Kerbtier


Insekt


Kerfe


Insekt


Kieferklauen


Cheliceren


Kieferklauenträger


Chelicerata


Kiefertaster


Pedipalpen


Klasse


Hierarchische Ebene der biologischen Systematik.


Kleinlibellen


Zygoptera


Kniescheibe


Patella


Kokon


Schutzhülle für die Puppe, ganz oder teilweise aus Seidengespinnst gefertigt.


Komplexaugen


Facettenaugen


Kopf


Caput


Kopfschild


Clypeus


Kopulation


Geschlechtsakt.


Körbchen


Glatte, mit steifen Randborsten versehene Außenfläche der Hinterschienen bei den Arbeiterinnen der Honigbiene und Hummel. Dient der Aufnahme und dem Transport von Pollen.



L nach oben

Labium


Unterlippe. Hinterstes, bzw. unterstes Teil der Mundwerkzeuge bestimmter Gliederfüßer .


Labrum


Oberlippe. Unbewegliches Teil der Mundwerkzeuge bei bestimmten Gliederfüßern.


Larve


Jungtier verschiedener Arthropoden. Larven sind eine Zwischenform in der Entwicklung zwischen Ei und erwachsenen Insekt, dass durch eine Methamorphose entsteht. Die einzelnen Larvenstadien werden mit L1, L2, L3 usw. abgekürzt.


Lebensraum


Biotop


Legerohr


Ovipositor


Lepidoptera


Schmetterling. Ordnung der Insekten innerhalb der Neuflügler (Neoptera).


Libellen


Odonata



M nach oben

Mandibeln


Oberkiefer. Paariges Teil der Mundwerkzeuge.


Maxillen


Unterkiefer. Paariges Teil der Mundwerkzeuge.


Maxillipeden


Zu Mundwerkzeugen umgewandelte Extremitäten bei den Spinnentieren.


Membrane


Teil der Hemielytren (Vorderflügel) von Wanzen.


Mesonotum


Rückenplatte des 2. Segments des Thorax.


Mesosoma


Die Verschmelzung des gesamten Thorax mit dem ersten Segments des Abdomens bei den Taillenwespen.


Mesosternum


Bauchplatte des 2. Segements des Thorax.


Mesothorax


Zweites Segment der Brust bei Insekten.


Metabolie


Methamorphose


Metamorphose


Umwandlung der Larvenform zum erwachsenen, geschlechtsreifen Tier.


Metamorphose, unvollkommene


Hemimetabolie


Metamorphose, vollkommene


Holometabolie


Metanotum


Rückenplatte des 3. Segments des Thorax.


Metasoma


Einheit bei Insekten, bei denen der Thorax mit dem ersten Segment des Abdomens ohne Naht verbunden ist (z. B. bei Taillienwespen).


Metasternum


Bauchplatte des 3. Segments des Thorax.


Metathorax


Drittes Segment der Brust bei Insekten.


Mordraupe


Schmetterlingsraupe die räuberisch von anderen Larven und Raupen lebt.


Mundwerkzeuge


Speziell ausgebildete Extremitäten an der Kopfseite von Gliederfüßern die zur Nahrungsaufnahme dienen. Sie können bei den Insekten saugend oder beißend sein.



N nach oben

Nabe


Zentrum eines Radnetzes.


Nymphe


Jungtiere verschiedener Arthropoden, die dem erwachsenen Tier bereits sehr ähnlich sehen wie z. B. Wanzen oder Heuschrecken.



O nach oben

Oberkiefer


Mandiblen


Oberlippe


Labrum


Ocellen


(Mehrzahl: Ocelli) Punktaugen verschiedener Tiergruppen. Heute wird der Begriff vor allem für die Einzelaugen der Gliederfüßer verwendet, die diese neben ihren Facettenaugen am Kopf tragen. In der Botanik nutzt man den Begriff für einzelne, auffällig vergrößerte Zellen in den Blättchen der Lebermoose.


Odonata


Libellen. Ordnung innerhalb der Klasse der Insekten.


Oothek


Eikapsel, bei den Gottesanbeterinnen oder Schaben.


Opisthosoma


Hinterkörper der Spinnentiere.


Ordnung


Hierarchische Ebene der biologischen Systematik.


Orthoptera


Heuschrecken. Ordnung innerhalb der Klasse der Insekten.


Ovipositor


Eiablageapparat, auch Legeapparat, Legebohrer, Legestachel oder Legeröhre genannt. Dient dem Weibchen zur Ablage der Eier an verschiedenen Substraten.



P nach oben

Palpen


Taster an den Mundwerkzeugen verschiedener Tiergruppen wie z. B. Spinnen.


Parasit


Schmarotzer der sich von einem Wirt (Organismus) ernährt.


Parthenogenese


Sogenannte Jungfernzeugung. Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung bei der die Nachkommen aus unbefruchteten Eizellen entstehen.


Patella


Kniescheibe. Glied des Beines der Spinnentiere sitzt zwischen Femur (Schenkel) und Tibia (Schiene). Kommt bei Insekten nicht vor.


Pedicellus


2. Glied der Fühler.


Pedipalpen


Kiefertaster. Umgewandelte Extremitäten am Kopfbereicht bei Spinnen.


Platzmine


Fraußgang einiger Insektenlarven an Blättern, meist fleckig und durchscheinend.


Pleuren


Paarige Chitihplatten an den Körperseiten die Segmente des Körpers miteinander verbinden.


Proboscis


Zu einem Saugrüssel ausgezogenen Mundteile.


Pronotum


Halsschild. Schildförmiges Oberteil des ersten Segments des Thorax.


Propodeum


1. Segment des Hinterleibs bei den Taillenwespen.


Propodosoma


Mittlerer Körperabschnitt bei den Milben, aus zwei Segmenten zusammengesetzt.


Prosoma


Cephalothorax


Prosternum


Bauchplatte des 1. Segments des Thorax.


Prothorax


Erstes Segment der Brust bei Insekten.


Pseudoelytren


Kaum verdickte Vorderflügel bei Insekten.


Pterostigma


Flügelmal. Meist dunkel gefärbtes Feld an der Flügelspitze vieler Insekten.


Punktaugen


Ocellen


Puppe


Übergangsstadium zwischen Raupe oder Larve zum geschlechtsreifen Insekt. Das Puppenstadium ist charakteristisch für die holometabolen Insekten.



R nach oben

Radialzelle


Oft große Zelle am Außenrand der Vorderflügel der Hautflügler.


Raupe


Jungstadium von einigen Insekten wie Schmetterlingen oder Wespen.


Retinaculum


Mit den Retinaculum, in Verbindung mit dem Frenulum, können Schmetterlinge ihre Flügel im Flug zusammenkoppeln damit sich diese als eine Einheit bewegen.


Rostrum


Verlängerung des Kopfes zum Rüssel, bei den Insekten vor allem bei den Wanzen und den Rüsselkäfern.


Rückenplatte


Tergit


Rudimet


Funktionsuntüchtig gewordenes Organ oder Merkmal wie z. B. der Blinddarm.


Rumpf


Thorax



S nach oben

Saugrüssel


Umgewandelte Mundwerkzeuge bei einigen Insekten. Er kann oft eingerollt oder eingeklappt werden.


Scapus


1. Glied der Fühlerglieder oder den Schaft der Schwingkölbchen von Zweiflüglern.


Schenkel


Femur


Schenkelring


Trochanter


Schiene


Tibia


Schildchen


Scutellum


Schmetterling


Lepidoptera


Schreckstarre


Thanatose


Schwingkölbchen


Halteren


Scutellum


Schildchen. Meist dreieckiger und verhärteter Teil des Thorax. Oft als Keil sichbar, kann auch den gesamten Abdomen überdecken oder aus mehreren Teilen bestehen.


Segment


Abschnitt eines Körpergliedes zwischen zwei Gelenken.


Sexualdimorphismus


Geschlechtsdimorphismus. Bezeichnet deutliche Unterschiede im Erscheinungsbild, Verhalten oder der Physiologie zwischen Männchen und Weibchen einer Art.


Spermatophore


Samenpaket des Männchens.


Spinnentier


Arachnida


Stabiliment


Streifen- oder zickzackförmiges Gespinnst in einem Radnetz. Dient zur Tarnung.


Stachel


Dient zur Verteidugung oder zum Erlegen von Beute und hat eine Verbindung zu einer Giftdrüse.


Sternum


Bei den Gliederfüßern bezeichnet der Ausdruck Sternum (Mehrzahl Sterna) den auf der Bauchseite gelegenen Teil zwischen den beiden Pleuren und besteht aus Prosternum, Mesosternum und Metasternum.


Stigmen


Runde oder spaltförmige Öffnung der Atemorgane bei den Arthropoden.


Stirn


Frons


Stridulation


Tonerzeugung durch das Aneinanderreiben zweiter Körperteile, kommt vor allem bei den Heuschrecken vor.


Subadult


Gliederfüßer die sich im letzten Häutungsstadium befinden.


Subgenitalplatte


Letze Bauchplatte des Abdomens.


Symbiose


Zusammenleben von Individuen unterschiedlicher Arten, das für beide Partner vorteilhaft ist.



T nach oben

Tarsus


Fuß. Letztes Glied des Beines der Gliederfüßer, sitzt an der Tibia (Schiene).


Taster


Palpen


Tegmen


Ledrige Vorderflügel, z. B. bei Heuschrecken oder Schaben.


Tegmina


Verdickte und verhärtete Deckflügel bei Insekten bei denen man deutlich eine Aderung sehen kann.


Tergit


Rückenplatte des Außenskeletts.


Thanatose


Schreckstarre. Zustand völliger Bewegungsunfähigkeit der eintritt, wenn ein Tier bedroht wird oder aus anderen Gründen in eine plötzlich auftretende Stresssituation geraten ist.


Thorax


Brust oder Rumpf bei Gliederfüßern der aus mehreren Segmenten besteht und sowohl Beine als auch die Flügel trägt. Bei den Spinnentieren sind der Kopf und der Thorax verschmolzen.


Tibia


Schiene. Glied des Beines der Gliederfüßer, sitzt zwischen Tarsus (Fuß) und Femur (Schenkel).


Tracheen


Atemorgane.


Tracheenast


Teil der Atemorgane.


Tribus


In der Systematik der Biologie eine Rangstufe zwischen Unterfamilie und Gattung. Der wissenschaftliche Name einer Tribus endet auf ini.


Trochanter


Schenkelring. Glied des Beines der Gliederfüßer, sitzt zwischen Coxa (Hüfte) und Femur (Schenkel).


Tympanalöffnung


Öffnung des Hörorgans.


Tympanalorgane


Hörograne.


Tympanum


Trommelfell.



U V W nach oben

Unterkiefer


Maxillen


Unterlippe


Labium


Verpuppung


Puppe


Vertex


Oberer Kopfbereich, Scheitel, zwischen und hinter den Augen.


Vorderkörper


Cephalothorax


Wanze


Heteroptera



X Y Z nach oben

Zweiflügler


Diptera


Zygoptera


Kleinlibellen. Unterordnung der Libellen (Odonata). Wird häufig auch Wasserjungfern genannt.




ABCDEFGHI JKLMNOPRSTU V WX Y Z