Archiv 2013


26.10.2013 - Neue Artenbeschreibung



Die Breitflüglige Raupenfliege (Ectophasia crassipennis) ist ein Zweiflügler (Diptera) aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Der Hinterleib ist bei beiden Geschlechtern orange-gelb, manchmal auch bräunlich bis fast schwarz und einem schwarzen Strich in der Mitte sowie einer schwachen Behaarung. Die Flügel zeigen beim Männchen ein Muster aus milchig hellen Flecken, dunklen Punkten und einem dunklen Flügelrand. Bei den Weibchen sind die Flügel nicht gemustert und durchsichtig, haben aber oft eine schwache dunkle Flügelmitte. [zur Artenbeschreibung]
Der Gemeine Strauchdieb (Neoitamus cyanurus) ist ein Zweiflügler (Diptera) aus der Familie der Raubfliegen (Asilidae). Der Körper ist grau, der schmale lange Hinterleib auf der Oberseite bräunlich und ab sechsten Segment glänzend schwarzblau. Bei den Weibchen ist diese Spitze zu einem langen Legebohrer umgewandelt. Die Beine sind rötlich und schwarz und die gesamten Beine mit dicken Borsten besetzt. Rund um die Mundwerkzeuge ist ein Bart aus dunklen Haaren. [zur Artenbeschreibung]
Die Goldafterfliege (Antipalus varipes) ist ein Zweiflügler (Diptera) aus der Familie der Raubfliegen (Asilidae). Der Körper ist grau mit einer deutlichen goldgelben Behaarung und grünlich schimmernden Augen. Die Beine sind teilweise rot, die Flügel bräunlich durchschimmernd. In der Roten Liste von Berlin ist sie auf der Vorwarnliste (V) eingetragen. [zur Artenbeschreibung]
Die Große Wolfsfliege (Dasypogon diadema) ist ein Zweiflügler (Diptera) aus der Familie der Raubfliegen (Asilidae). Der Körper ist bei den Männchen ganz schwarz. Die Weibchen haben einen leuchtend roten Fleck auf dem Hinterleib der aber meist von den Flügeln verdeckt wird sowie mehrere gelbliche schmale Binden an den Seiten. An den Vorderbeinen befinden sich dicke Fangdornen. Sie werden zwischen 18 und 26 mm groß und sind damit die größten in Mitteleuropa vorkommenden Raubfliegen. [zur Artenbeschreibung]

18.10.2013 - Neue Artenbeschreibung

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Der Magerrasen-Grünspanner (Thalera fimbrialis) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Flügel sind grün bis grün-grau, können aber mit der Zeit verblassen und eine gelbliche Färbung annehmen. Auf den Vorderflügeln befinden sich zwei leicht gewellte Linien. Der Falter fliegt in einer Generation von Juni bis in den August, im Süden auch in zwei Generationen. Die Raupen kann man ab August bis in den Herbst und nach der Überwinterung wieder im Frühling finden. [zur Artenbeschreibung]
Der Gepunkteter Eichen-Gürtelpuppenspanner (Cyclophora punctaria) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Flügel sind sandfarben und zeigen zahlreiche rötliche Punkte, eine bis zwei mehr oder weniger deutliche Punktreihen sowie eine rötlich-braune Querlinie die sehr variabel ausfallen kann. An den Flügelrändern befindet sich eine ebenfalls rötlich-braune Strichlinie. Die erste Generation hat eine Flügelspannweite von 25 bis 29 mm, die zweite Generation nur etwa 22 mm. [zur Artenbeschreibung]
Die Grüneule (Calamia tridens) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Vorderflügel und der Kopf haben eine intensive grüne Färbung die mit der Zeit etwas verblasst. Oft sieht man jeweils einen halbmondförmigen und einen zweiten kleinen Fleck auf den Flügeln. Diese Flecken können aber auch fehlen. Die Flügelränder sind hell und die Hinterflügel cremefarben bis bräunlich. [zur Artenbeschreibung]
Der Gelbliche Ampfer-Glasflügler (Pyropteron triannuliformis) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Glasflügler (Sesiidae). Der Körper hat eine schwarze Grundfarbe mit einem Muster aus gelben Strichen und Punkten. Die Flügel sind durchsichtig, die Vorderflügel haben oft einen gelblichen Schimmer. Auf dem Kopf befinden sich rötlich-orange Haare. Die Flügelspannweite beträgt 14 bis 20 mm. [zur Artenbeschreibung]
Der Zahnbindenzünsler (Cynaeda dentalis) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Zünsler (Crambidae). Die Flügel sind bräunlich mit einer unregelmäßigen Musterung mit hellen und dunklen Flecken aus borstenartigen Schuppen. Der Flügelrand ist hell gezackt, die Fühler sind bei beiden Geschlechtern bewimpert wobei diese Wimpern beim Männchen etwas länger als beim Weibchen sind. Insgesamt sind die Weibchen etwas heller als die Männchen gefärbt. [zur Artenbeschreibung]
Der Laichkraut-Zünsler (Elophila nymphaeata) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Zünsler (Crambidae). Die Flügel sind weiß und tragen ein charakteristisches Muster aus hellbraunen und dunkelbraunen Linien, Flecken und gezackten Binden die jedoch auch leicht variiren können. Am Flügelrand ist eine hellbraune Linie und der Rand selbst ist weiß. Männchen sind meist kräftiger gezeichnet als die Weibchen. [zur Artenbeschreibung]

17.10.2013 - Neue Artenbeschreibung

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Die Gartenhummel (Bombus hortorum) ist eine Biene (Apiformes) aus der Gattung der Hummeln (Bombus). Der Körper ist dicht und dunkel Behaart. Auf der Brust trägt sie vorne und hinten je eine goldgelbe Binde, ebenso behaart ist das erste Segment des Hinterleibs. Das Hinterleibsende ist weiß behaart. Man findet sie an Waldrändern, auf Wiesen in Waldnähe, in Parkanlagen, Gärten, Streuobstwiesen und Dämmen. [zur Artenbeschreibung]
Die Hellgelbe Erdhummel (Bombus lucorum) ist eine Biene (Apiformes) aus der Gattung der Hummeln (Bombus). Der Körper ist dicht und dunkel behaart. Der vordere Rand der Brust trägt hellgelbe Haare, auf dem Hinterleib sind zwei breite helle Haarbinden und er ist am Ende zugespitzt. Der Kopf ist schwarz, die Punktaugen sitzen fast in einer geraden Linie auf der Oberseite des Kopfes. Man kann sie von März bis Oktober fliegen sehen. [zur Artenbeschreibung]
Die Gemeine Seidenbiene (Colletes daviesanus) ist eine Biene (Apiformes) aus der Gattung der Seidenbienen (Colletes). Der Kopf und die Brust sind dich rotbraun behaart, der Hinterleib ist schwarz mit dichten hellen Binden. Das Ende des Hinterleibs läuft spitz zu. Sie ist anhand von Fotos nicht von anderen Seidenbienen zu unterscheiden, ist jedoch eine der am häufigsten vorkommenden Arten aus dieser Gattung. [zur Artenbeschreibung]
Die Kleine Zottelbiene (Panurgus calcaratus) ist eine Biene (Apiformes) aus der Gattung der Zottelbienen (Panurgus). Der Körper ist schwarz mit wenigen, kaum sichtbaren Haaren. Der Kopf ist beim Männchen groß und eckig, die Weibchen tragen eine gelbliche Beinbürste zum Sammeln von Pollen. Man findet sie in Brachen, an Wegränden, Sand- oder Kiesgruben oder an Dämmen und sie ist in ganze Europa verbreitet. [zur Artenbeschreibung]

14.10.2013 - Neue Artenbeschreibung

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Die Schwarze Plattbauchspinne (Zelotes subterraneus) ist eine Spinne (Arachnida) aus der Familie der Plattbauchspinnen (Gnaphosidae). Der Körper beider Geschlechter ist braunschwarz, die Beine können auch etwas heller sein und der Körper ist mit feinen dunklen Haaren bedeckt. Bei den Männchen sind die Pedipalpen (umgewandelte Extremitäten am Kopfbereich) an den Spitzen verdickt, gekrümmt und spitz. Weibchen werden zwischen 6,5 und 9 mm lang, Männchen zwischen 5 und 6 mm. [zur Artenbeschreibung]
Die Labyrinthspinne (Agelena labyrinthica) ist eine Spinne (Arachnida) aus der Familie der Trichterspinnen (Agelenidae). Der Vorderkörper ist gelbbraun bis rotbraund mit grauen Mittel- und Seitenrändern. Der Hinterkörper ist graubraun behaart mit einer Musterung aus hellen Streifen. Bei älteren Tieren kann dieses Muster dunkler werden. Die Spinnwarzen sind sehr lang und auffällig, die Beine sind ebenfalls einfarbig graubraun. Weibchen werden etwa 14 mm lang, Männchen etwa 12 mm. [zur Artenbeschreibung]
Die Gelbe Kräuselspinne (Nigma flavescens) ist eine Spinne (Arachnida) aus der Familie der Kräuselspinnen (Dictynidae). Die Grundfarbe des Körpers ist rot wobei die Weibchen meist heller als die Männchen sind. Die Weibchen zeigen auf dem Hinterkörper eine helle fleckige Zeichnung mit einem kleinen herzförmigen Fleck am Vorderrand. Die Beine sind hellrot. Sie wird zwischen 2,5 und 4 mm groß. Ausgewachsene Tiere kann man von Mai bis August finden. [zur Artenbeschreibung]

11.10.2013 - Neue Artenbeschreibung

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Der Stierkäfer (Typhaeus typhoeus) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Mistkäfer (Geotrupidae). Der Körper ist schwarz und schwach glänzend. Auf den Deckflügeln befinden sich punktierte Längsrillen und an den Beinen viele kleine Dornen. Männchen tragen auf dem Halsschild drei hornartige Auswüchse wobei die beiden äußeren meist sehr lang und gezackt sind. Bei den Weibchen befindet dort nur kleine spitze Höcker. [zur Artenbeschreibung]
Der Graugelbe Weichkäfer (Cantharis nigricans) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Weichkäfer (Cantharidae). Die schwarzen Deckflügel tragen feine graue Haare, auf dem gelben Halsschild befindet sich ein schwarzer Fleck der auch fehlen kann. Der Kopf ist schwarz, an der Vorderseite gelb. Die Beine sind rötlich-gelb nur die Schienen der Hinterbeine und die Spitzen der Schenkel sind schwarz. Er wird etwa 8 bis 11 mm groß. [zur Artenbeschreibung]
Der Silbrige Purzelkäfer (Hoplia philanthus) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Der Körper ist schwarz, der Kopf und die Deckflügel sind dunkelbraun und zeigen einige helle ovale Schuppenhaare. Der Halsschild ist fein und dicht punktiert. Sie werden zwischen 8 und 9 mm groß. Erwachsene Käfer können zwischen Juni und August gefunden werden. [zur Artenbeschreibung]
Das Kleines Fünffleck-Widderchen (Zygaena viciae) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Widderchen (Zygaenidae). Die Flügel und der Körper ist schwarz mit einem leichten grünlichen Schimmer. Auf den Flügeln befinden sich je fünf blass-rote Flecken. Selten kann es auch sechs Flecken geben. Der dritte Fleck ist im Vergleich zu anderen Rotwidderchen kleiner. Der Saum der Hinterflügel ist schwarz und bei den Männchen breiter als bei den Weibchen. [zur Artenbeschreibung]

10.10.2013 - Neue Artenbeschreibung

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Der Rostige Schildkäfer (Cassida vibex) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae). Der Körper ist grün, die Ränder der Deckflügel leicht nach oben gebogen. Die Mittelnaht trägt einen breiten dunklen Längsstreifen. Sie werden zwischen 5,5 und 7 mm groß. [zur Artenbeschreibung]
Cryptocephalus aureolus ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae). Der Körper glänzt metallisch grün oder blau und dicht Punktiert. Die Ränder der Deckflügel und des Halsschildes sind geschwungen, auf den Deckflügeln befinden sich kleine Zähnchen. Er wird zwischen 6 und 8 mm groß. [zur Artenbeschreibung]
Gonioctena decemnotata ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae). Der Körper hat eine rote Grundfarbe mit neun gepunkteten Furchen auf den Deckflügeln sowie drei bis fünf schwarzen Flecken. Die Beine sind rot-gelb, auf dem Halsschild befinden sich ebenfalls zwei schwarze Flecken die in der Mitte zusammenstoßen. Er wird zwischen 5,5 und 7,5 mm groß. [zur Artenbeschreibung]

30.09.2013 - Neue Artenbeschreibung

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Die Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca) ist eine Libelle (Odonata) aus der Familie der Teichjungfern (Lestidae). Die Grundfarbe beider Geschlechter ist cremefarben bis hellbraun mit braunen Bereichen auf dem Hinterleib und der Brust, die in der Sonne kupferfarben schimmern. Auf der Brust befindet sich ein dunkler Streifen zwischen den hellen und braunen Bereichen. Unterscheiden kann man die beiden Geschlechter nur anhand der Hinterleibsanhänge. [zur Artenbeschreibung]
Der Sandohrwurm (Labidura riparia) ist ein Ohrwurm (Dermaptera) aus der Familie Labiduridae. Der Körper ist bei beiden Geschlechtern sandfarben mit einer sehr variablen dunklen Zeichnung. Am Hinterleibsende befinden sich lange Zangen, die beim Männchen einen kleinen dunklen Zahn auf der Innenseite tragen und beim Weibchen nur schwach gebogen sind. Er ernährt sich vor allem von toten, selten auch von lebenden aber geschwächten Insekten. [zur Artenbeschreibung]
Die Echte Ohrzikade (Ledra aurita) ist eine Zikade (Auchenorrhyncha) aus der Familie der Zwergzikaden (Cicadellidae). Der Körper ist graugrün bis graugelb mit vielen kleinen braunen Flecken. Die Aderung der Vorderflügel ist deutlich netzartig ausgebildet. Die Hinterbeine sind blattförmig verbreitert und der Kopf ist vorne flach verlängert. Auf dem Halsschild befinden sich die namensgebenden ohrförmigen Auswüchse. [zur Artenbeschreibung]
Die Feldgrille (Gryllus campestris) ist eine Heuschrecke (Orthoptera) aus der Familie der Zwergzikaden (Gryllidae). Der Körper beider Geschlechter ist glänzend schwarz, selten auch braun gefärbt. Die verhärteten Vorderflügel sind an der Basis gelblich, sonst braun bis schwarz. Die Hinterflügel sind, bis auf eine südeuropäische Population, verkümmert und werden von den Vorderflügeln verdeckt. Die Fühler sind lang und dünn, der Kopf ist kugelförmig. [zur Artenbeschreibung]
Dasylabris maura ist ein Hautflügler (Hymenoptera) aus der Familie der Ameisenwepsen (Mutillidae). Diese kleinen Wespen habe eine schwarze Grundfarbe. Bei den Weibchen sind Beine und Fühler dunkelbraun bis schwarz, bei den Männchen schwarz. Auf dem Kopf befindet sich ein meist blasser heller Fleck, der Hinterleib trägt mehrere weiße Flecken und helle Haare. Wie bei allen Ameisenwespen besitzen nur die Männchen Flügel, die Weibchen sind unbeflügelt. [zur Artenbeschreibung]
Die Rotbeinige Spinnenameise (Smicromyrme rufipes) ist ein Hautflügler (Hymenoptera) aus der Familie der Ameisenwepsen (Mutillidae). Der Körper ist schwarz, die Brust rot. Auf dem Hinterkörper befinden sich beim Weibchen mehrere helle Flecken und Streifen sowie eine kleine Furche. Weibchen sind wie bei allen Arten aus dieser Familie unbeflügelt. Männchen werden zwischen 4 bis 10 mm groß, Weibchen zwischen 3 und 8 mm. [zur Artenbeschreibung]

27.07.2013 - Die 500ste Artenbeschreibung

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Knapp sieben Monate ist diese Webseite nun online und ich freue mich Ihnen nun die 500ste Artenbeschreibung zeigen zu können. Zu jeder dieser Beschreibungen gibt es mindestens ein Foto, insgesamt sind nun 1184 Bilder online. Viele weitere Bilder schlummern noch auf meiner Festplatte und das Jahr wird sicher noch einige fotografische Entdeckungen für mich bereithalten. Daher können Sie auch in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren neuen Beschreibung rechnen.


Der Idas-Bläuling (Plebejus idas) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). In Europa kann man den Falter in einer Generation etwa von Juni bis August finden. In warmen Gebieten können auch zwei Generationen bis in den September angetoffen werden. In der Roten Liste von Deutschland er als stark gefährdet (2) eingestuft. Es gibt viele Unterarten und Formen die sich in der Größe, in der Färbung und der Ausdehnung der Flecken unterscheiden. [zur Artenbeschreibung]
Der Zimtbär (Phragmatobia fuliginosa) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Oberseite der Vorderflügel ist variabel zimtbraun mit einem kleinen schwarzen Fleck in der Mitte. Die Hinterflügel sind leuchtend rot mit mehreren dunklen Punkten. Auch der Hinterkörper ist leuchtend rot mit mehreren dunklen Punkten. Die Flügelspannweite beträgt 30 bis 35 mm. [zur Artenbeschreibung]
Der Felsen-Kuckuckshummel (Bombus rupestris) ist eine Biene (Apiformes) aus der Gattung der Hummeln (Bombus). Der Körper ist schwarz mit einer roten Hinterleibsspitze und gelgentlichen hellen Querbinden auf der Brust. Die Flügel sind dunkel, der Kopf ist rundlich und hat einen kurzen Saugrüssel. An den Beinen fehlt der für Hummeln typische Pollensammelapparat. Sie gilt als Parasit der Steinhummel (Bombus lapidarius), mit der sie auch leicht verwechselt werden kann. [zur Artenbeschreibung]
Die Goldglänzende Furchenbiene (Halictus subauratus) ist eine Biene (Apiformes) aus der Gattung der Schmal- und Furchenbienen (Halictidae). Sie kann anhand von Fotos nicht von ähnlich aussehenden Furchenbienen dieser Gattung unterschieden werden, ist jedoch die am häufigsten vorkommende Art. Der Körper hat einen grünlich-metallischen Glanz mit goldenen Haaren. Weibchen haben auf dem letzen Segment des Hinterleibes eine Längsfurche in den Haaren. Die Augen sind grünlich-schwarz, die Fühler dunkel. [zur Artenbeschreibung]

25.07.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Das Große Granatauge (Erythromma najas) ist eine Libelle (Odonata) aus der Familie der Schlanklibellen (Coenagrionidae). Ausgefärbte Männchen haben leuchtend rote Augen. Noch nicht ausgefärbte Tiere kann man leicht mit anderen Kleinlibellen verwechseln. Man findet sich an größeren Gewässern mit Schwimmpflanzen wie Teich- oder Seerosen und ausreichenden Unterwasserpflanzen. Wie alle Libellen ist auch das Große Granatauge nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt. [zur Artenbeschreibung]
Der Plattbauch (Libellula depressa) ist eine Libelle (Odonata) aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). Der Hinterleib ist bei den Weibchen erst gelb-braun und wird später olivfarben bis dunkelbraun wobei sich an den Seiten gelbe Flecken befinden. Beim Männchen ist der Hinterleib erst hellblau mit seitlichen gelben Flecken bei den Jungtieren, die jedoch später verblassen. Der restliche Körper ist bei beiden Geschlechtern dunkelbraun, die Flügel sind durchsichtig mit einer dunklen Basis und je einem schmalen, länglichen, dunklen Flügelmal. [zur Artenbeschreibung]

20.07.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Der Großgefleckte Spargelkäfer (Crioceris quatuordecimpunctata) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae). Der ganze Körper ist orange-rot. Auf den Deckflügeln befinden sich je sieben schwarze Flecken, die in der Form und der Anzahl stark variiren können, die Spitzen der Deckflügel sind jedoch immer schwarz. Den ausgewachsenen Käfer kann man von Mai bis August finden. Sowohl die Käfer als auch die Larven ernähren sich von den Blättern von Gemüsespargel (Asparagus officinalis). [zur Artenbeschreibung]
Der Große Braune Rüsselkäfer (Hylobius abietis) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Der Körper ist dunkel graub-braun mit gelben Schuppen die sich auch zu Querstreifen vereinigen können. Die Oberseite ist punktiert, die Punkte auf den Deckflügeln können wie Längsrillen aussehen. Die Fühler sind in der Mitte leicht geknickt und am Ende keulenförmig verdickt. Den Käfer kann man ab Mitte April bis in den Herbst hinein finden. [zur Artenbeschreibung]
Der Waldbock (Spondylis buprestoides) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Bockkäfer (Cerambycidae). Er gilt als ein Relikt aus der voreiszeitlichen Fauna. Nach der Paarung legt das Weibchen etwa 100 bis 150 Eier an die Wurzeln von Nadelholzsstümpfen. Dafür gräbt es sich zuerst in den Boden ein. Dort entwickeln sich die Larven über zwei bis drei Jahre. Der einzelne ausgewachsene Käfer lebt nur etwa drei Wochen. [zur Artenbeschreibung]
Der Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Bockkäfer (Cerambycidae). Die Deckflügel sind beim Männchen gelb-braun, beim Weibchen braun-rot mit einer schwarzen Mittelnaht die in der Mitte herzförmig verbreitert ist. Diese kann aber, vor allem bei den Männchen, reduziert sein. Die erwachsenen Käfer kann man von Juni bis September finden. Die Entwicklung der Larven findet in Zweigen von Laubbäumen, Rosen oder selten auch in Kiefern statt. [zur Artenbeschreibung]

13.07.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Der Dukatenfalter (Lycaena virgaureae) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Die Flügeloberseite ist bei den Männchen leuchtend orange mit einem schwarzen Rand, bei den Weibchen sind sie matt orange mit einer braunen Fleckenzeichnung. Mann kann ihn in einer Generation von Juli bis September finden, gelegentlich auch schon ab Juni fliegen sehen. Sie leben vor allem auf blütenreiche Magerrasen mit Vorkommen der Nahrungspflanze. Der Dukatenfalter gilt in der Roten Liste Deutschland als gefährdet (3). [zur Artenbeschreibung]
Die Borstige Dolchwespe (Scolia hirta) ist eine Taillenwespe (Apocrita) aus der Familie der Dolchwespen (Scoliidae). Der Körper ist glänzend schwarz und borstig behaart mit zwei, manchmal auch mehr breiten gelben Binden auf dem zweiten und dritten Segment des Hinterkörpers. Es gibt auch Exemplare mit nur einer gelben Binde und oft zeigen diese Binden oben in der Mitte eine Einbuchtung. Sie gilt in der Roten Liste Deutschland als vom Aussterben bedroht (1). [zur Artenbeschreibung]
Die Kreiselwespe (Bembix rostrata) ist eine Grabwespe (Spheciformes) aus der Gattung Bembix. Sie ist die einzige Art ihrer Gattung die in Deutschland vorkommt, weltweit gibt es etwa 340 Arten und sie ist nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt und ist in der Roten Liste Deutschland als vom Aussterben bedroht (1) eingetragen. Man findet sie in sandigen, trockenen und warmen Gebieten mit spärlicher Vegetation wie Heiden. Die Weibchen graben für die Eiablage eine etwa 20 cm tiefe Röhre in den lockeren Sandboden die in nur einer Brutkammer endet. [zur Artenbeschreibung]
Der Bienenwolf (Philanthus triangulum) ist eine Grabwespe (Spheciformes) aus der Gattung Philanthus. Der Hinterleib zeigt eine wepenähnliche schwarz-gelbe Zeichnung die in ihrer Forum und Ausdehnung variiren kann. Der Kopf ist rot und schwarz, das Gesicht hellgelb bis weiß. Bei den Männchen befindet sich noch eine w-förmige Zeichnung auf der Stirn. Für die Eiablage graben die Weibchen an geeigneten Plätzen ein Nest in den Boden wobei es oft zu großen Kolonien kommt. [zur Artenbeschreibung]
Philanthus triangulum ist eine Grabwespe (Spheciformes) aus der Gattung Dryudella. Das Weibchen gräbt eine etwa 6 cm lange, schräg nach unten verlaufende Röhre die in eine Brutkammer mündet. Dort trägt sie mindestens sechs Larven von Bodenwanzen (Lygaeidae) ein. Dabei schlüpft sie mit dem Kopf vorran zusammen mit der Beute in das Nest. Ist der Eingang blockiert, legt sie die Beute in einiger Entfernung ab und öffnet den Eingang wieder. Beim Verlassen des Nestest kommt die Wespe mit dem Kopf vorran heraus und fliegt davon ohne den Eingang zu schließen. [zur Artenbeschreibung]
Die Gemeine Sandwespe (Ammophila sabulosa) ist eine Grabwespe (Spheciformes) aus der Gattung der Sandwespen (Ammophila). Man findet sie in sandigen Gebieten wie Heiden, gerne aber auch an vegetationsarmen Böschungen oder sandigen Trampelpfaden. Da sie immer wieder in Siedlungsbereichen angetroffen wird, gilt die Gemeine Sandwespe als Kulturfolger. Zur Eiablage gräbt das Weibchen mehrere Nester in den Boden. In diese Nester trägt sie große, unbehaarte Raupen von Eulenfaltern (Noctuidae), selten auch von Spannern (Geometridae) ein. Gelegentlich gibt es bei der Gemeinen Sandwespe Nestparasitismus und Beutediebstahl. [zur Artenbeschreibung]

01.07.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Das Silbereulchen (Deltote bankiana) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Man findet es vorwiegend in feuchten Gebieten wie Auwälder oder Feuchtwiesen aber auch auf Trockenrasen und in Heiden. Die Vorderflügel sind hellbraun mit zwei schräg nach hinten laufenden hellen Linien. An der hinteren Linie ist eine nierenförmige Ausbuchtung. Aufgrund der charakteristischen Zeichung der Vorderflügel ist das Silbereulchen unverwechselbar. [zur Artenbeschreibung]
Der Buchen-Zahnspinner (Stauropus fagi) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae). Der Falter ist nachtaktiv. Am Tage kann man ihn mit über dem Körper zusammengefalteten Flügeln an Bäumen sitzend finden. Durch seine Färbung ist er jedoch bestens getarnt und deshalb nur schwer zu entdecken. Er lebt in Laubmischwäldern, Auenwäldern, Buchenwäldern, Parkanlagen sowie in Gärten mit Obstbäumen. [zur Artenbeschreibung]
Der Gemeine Kiefernspanner (Bupalus piniaria) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Männchen haben meist eine weiße bis hellgelbe Grundfarbe der Vorderflügel mit mehreren braunen Flecken. Bei den Weibchen ist die Grundfarbe gelblich, die Zeichnungen sind aber weniger ausgeprägt. Bei beiden Geschlechtern befindet sich eine deutliche weiße, mit zwei dunklen Flecken unterbrochene Linie auf der Flügenlunterseite der Vorderflügel. [zur Artenbeschreibung]
Der Gebänderte Beifußspanner (Narraga fasciolaria) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die hellen Flügel zeigen eine charakteristische Musterung aus weißen und hellbraunen Bändern und Flecken wobei die Tönung auch unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Selten kommen auch ganz dunkle Exemplare vor. Er ist in der Roten Liste von Deutschland als stark gefährdet (2), in der von Brandenburg als gefährdet (3) eingestuft. Falter und Raupe kann man leicht mit Narraga tessularia verwechseln. [zur Artenbeschreibung]
Der Hartheu Spanner (Siona lineata) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Bei einem flüchtigem Blick oder im Flug kann man den Hartheu Spanner sehr leicht mit einem Weißling verwechseln. Bei genauer Betrachtung, vor allem von der Flügelunterseite und der Fühler, ist er jedoch kaum zu verwechseln. Man kann in einer Generation von Mai bis Juli auf Magerrasen, trockenen Wiesen oder in Hecken fliegen sehen. [zur Artenbeschreibung]

13.06.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Der Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae). Er hat einen flachen Körper und ist leuchten grün, kann aber auch blau oder braun gefärbt sein. Man findet ihn vor allem in sandigen, trockenen und sonnigen Gebieten wie Heiden oder Sandgruben mit spärlicher Vegetation. Wie alle Laufkäfer ist auch er nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt. [zur Artenbeschreibung]
Der Vierfleck (Libellula quadrimaculata) ist eine Libelle (Odonata) aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). Man kann sie bereits ab April bis in den August an pflanzenreichen Weihern, verlandeten Gewässern, in Sümpfen und Mooren fliegen sehen. Geschlechtsreife Tiere kann man aber auch in einiger Entfernung vom Gewässer auf Wiesen, Feldern oder an Waldrändern finden. Wie alle Libellen ist auch der Vierfleck nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt. [zur Artenbeschreibung]
Die Gemeine Habichtsfliege (Dioctria hyalipennis) ist ein Zweiflügler (Diptera) aus der Familie der Raubfliegen (Asilidae). Sie hat einen schlanken, überwiegend schwarzen Körper, die Flügel sind klar mit einem leicht gelblichen Vorderrand. Die Beine sind rot-gelb mit schwarzen Längsstreifen. Das Gesicht ist weißlich, der helle Knebelbart nur spärlich vorhanden und sie wird zwischen 9 und 12 mm groß. Etwa von Mai bis August kann man sie fliegen sehen. [zur Artenbeschreibung]
Der Hellgrauer Eckflügelspanner (Macaria notata) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Flügel sind grau-weiß mit feinen, nur leicht sichtbaren Querbändern. An den Rändern der Vorderlügel befinden sich dunkle Flecken und auf der Oberseite der Vorderflügel zusätzlich eine Stelle mit vier bis fünf kleinen dunkelbraunen Flecken. Die Spitzen der Vorder- und Hinterflügel sind leicht verlängert. Der Falter fliegt in zwei Generationen zwischen Mai und September. [zur Artenbeschreibung]

31.05.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Die Möndcheneule (Calophasia lunula) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mittel- und Südeuropa, Russland und Zentralasien. In Nordamerika wurde sie zur Bekämpfung von Leinkraut (Linaria) eingeführt. Man kann ihn in zwei Generationen zwischen April und September in Heidegebieten, in Ödland oder an warmen Hängen fliegen sehen. [zur Artenbeschreibung]
Der Graubinden-Labkrautspanner (Epirrhoe alternata) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Flügeloberseiten zeigen eine Musterung aus hellen und dunklen Bändern und Flecken die auch bräunlich, grau oder selten auch bläulich sein können. Die Flügelunterseiten zeigen ebenfalls dieses Muster, jedoch nur schwächer. Außerdem befinden sich auf jeden Flügel ein kleiner dunkler Fleck. [zur Artenbeschreibung]
Das Mittlere Jungfernkind (Boudinotiana notha) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Es ist in den Roten Listen der meisten Bundesländern als gefährdet (3) oder stark gefährdet (2) eingestuft. In Mecklenburg-Vorpommern ist es sogar vom Aussterben bedroht (1) und in Hamburg gilt es bereits als Ausgestorben (0). Man kann den Falter in Heidegebieten, an Waldrändern oder lichten Wäldern mit Vorkommen der Nahrungspflanzen der Raupen finden. [zur Artenbeschreibung]

17.05.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Der Sand-Steppenrüssler (Coniocleonus hollbergi) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Die Deckflügel sind grau beschuppt mit je drei dunklen Binden und einem fleckigem Muster dazwischen. Der Halsschild und der Rüssel tragen einen kräfitgen Mittelkiel mit orangen Streifen an den Seiten. Er wird zwischen 8 und 13 mm groß. In der Roten Liste von Deutschland ist er als stark gefährdet (2) eingetragen. [zur Artenbeschreibung]
Der Bunte Rübenrüssler (Cyphocleonus dealbatus) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Die Entwicklung der Larven findet in Gallen in Schafgarben (Achillea) statt, die sich an den Wurzel befinden. Erwachsene Tiere kann man etwa zwischen Mai und Juli finden und sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mittel- und Südeuropa und Westasien. Seit einigen Jahren breitet er sich nach Norden hin aus. In der Roten Liste von Deutschland ist er als gefährdet (3) eingetragen. [zur Artenbeschreibung]
Der Zierlicher Buntgrabläufer (Poecilus lepidus) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae). Er kann grün, rot, gelblich-rot, violett, blau, schwarz gefärbt sein oder eine Mischung aus diesen Farben zeigen. Ein besonderes Merkmal sind die komplett schwarzen Fühler. Man kann ihn etwa zwischen Mai und Juli in Wäldern oder auf Wiesen mit groben Sandboden finden. [zur Artenbeschreibung]
Der Schrotbock (Rhagium inquisitor) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Bockkäfer (Cerambycidae). Er ist wie fast alle Bockkäfer nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt und man findet ihn hauptsächlich in Nadelwäldern, gelegentlich auch in Laubmischwäldern. Die Entwicklung der Larven dauert zwei Jahre und findet unter der Rinde von morschen oder toten Nadel- oder Laubbäumen statt. [zur Artenbeschreibung]
Der Orangefarbene Feuerkäfer (Schizotus pectinicornis) ist ein Käfer (Coleoptera) aus der Familie der Feuerkäfer (Pyrochroidae). Er ist mit einer Körpergröße von 8 bis 9 mm der kleinste in Europa vorkommende Käfer seiner Gattung. Man findet ihn zwischen April und Juli allem in Laubwäldern wobei man die erwachsenen Tiere oft auf Blüten oder Totholz sehen kann. Das Halsschild und die Deckflügel sind orange-rot, die Fühler sind beim Männchen deutlich gekämmt, beim Weibchen gesägt. [zur Artenbeschreibung]

10.05.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Die Ritterwanze (Lygaeus equestris) ist eine Wanze (Heteroptera) aus der Familie der Lang- oder Bodenwanzen (Lygaeidae). Man kann sie vor allem an Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis), Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) und Löwenzahn (Taraxacum) finden. Der Körper hat eine markante schwarz-rote Zeichnung in Form eines Ritterkreuzes auf der Oberseite und je einem kleinen runden weißen Fleck auf den Membranen, die sich bei geschlossenen Flügelen zu einem Fleck vereinigen. [zur Artenbeschreibung]
Der Holzbock (Ixodes ricinus) ist eine Milbe (Acarii) aus der Klasse der Spinnentiere (Arachnida). Das Weibchen ernährt sich saugend vom Blut verschiedener Säugetiere wie Rehe, Wildschweine, Hunde und auch von Menschen. Dieses Saugen kann sich über ein bis zwei Wochen hinziehen. Ausgewachsene Männchen nehmen keine Nahrung mehr zu sich. Sowohl Imagines als auch Nymphen sind in der Lage, Hungerperioden von über einem Jahr zu überleben. [zur Artenbeschreibung]
Die Schafzecke (Dermacentor marginatus) ist eine Milbe (Acarii) aus der Klasse der Spinnentiere (Arachnida). Sie überträgt Krankheiten wie das Q-Fieber, dass nach dem Infektionsschutzgesetzt meldepflichtig ist. Auch die Hasenpest (Tularämie), dass Rocky-Mountains-Fleckfieber, das sibirische Zeckenbissfieber, die Rinderanaplasmose und die Hundebabesiose können übertragen werden. Aufgrund der markanten Zeichnung des Halsschildes ist sie unverwechselbar. [zur Artenbeschreibung]

05.05.2013 - Neue Artenbeschreibungen

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Andrena barbilabris, eine Biene (Apidae) aus der Gattung der Sandbienen (Andrena), ist schon früh im Jahr zu finden. Sie bevorzugt trockene, vegetationsarme Gebiete wie Heiden, Sand- oder Kiesgruben. Während das Männchen einen fast weiße Behaarung vorzeigt, trägt das Weibchen rot-braune Haare an der Brust und nur am Kopf und an den Seiten helle Haare. Aufgrund des Rückgangs ihres Lebensraum, steht Andrena barbilabris in der Roten Liste auf der Vorwarnliste (V). [zur Artenbeschreibung]
Nomada alboguttata, eine Biene (Apidae) aus der Gattung der Wespenbienen (Nomada), gehört zu den sogenannten Kuckucksbienen. Sie parasitiert verschiedene Sandbienen wie z. B. Andrena barbilabris, indem sie ihre Eier in die Nester der Bienen legt. Es gibt drei verschiedene Formen dieser Art, die jeweils unterschiedliche Wirtsbienen haben. [zur Artenbeschreibung]
Die Große Blutbiene (Sphecodes albilabris), eine Biene (Apidae) aus der Gattung der Blutbienen (Sphecodes), gehört zu den sogenannten Kuckucksbienen. Sie parasitiert vor allem die Frühlings-Seidenbiene (Colletes cunicularis). Inzwischen ist sie durch Habitatsverslust überall selten zu finden und wird bereits in einigen Bundesländern in der Roten Liste als gefährdet (3) aufgeführt. [zur Artenbeschreibung]
Sphecodes pellucidus, eine Biene (Apidae) aus der Gattung der Blutbienen (Sphecodes), gehört ebenfalls zu den sogenannten Kuckucksbienen. Sie parasitiert vor allem die Sandbiene Andrena barbilabris. Es gibt mehrer sehr ähnliche Arten die man eigentlich nur unterscheiden kann wenn man die Wirtsbiene findet. Außerdem kann sie leicht mit ähnlich aussehenden Grabwespen verwechselt werden. [zur Artenbeschreibung]

15.04.2013 - Für alle die mehr wissen wollen...

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Haben Sie sich schon mal gefragt was eigentlich das Comstock-Needham System, ein Retinaculum oder ein Hamuli ist? Dann finden Sie ab hier nun die Antworten darauf den seit heute gibt es auf dieser Webseite auch ein Glossar. Sie können es in der Kategorie Wissen finden, in der es auch weitere Information über Insekten und Spinnen gibt wie n. B. das Insekt des Jahres. Selbstverständlich wird auch dieser Bereich weiter ausgebaut.

13.04.2013 - Weitere Gliederfüßer sind online

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Nun finden Sie auch Artenbeschreibungen von weiteren Gliederfüßern wie z. B. Asseln, Fangschrecken oder Zikaden.

Als kleine Auswahl möchte ich hier den Europäischen Laternenträger (Dictyophara europaea), den Sandschnurfüßer (Tachypodoiulus niger), die Gemeine Skorpionsfliege (Panorpa communis) und die Gemeine Waldschabe (Ectobius lapponicus) nennen. Neben diesen finden Sie dort noch viele weitere Arten.

23.03.2013 - Die Spinnentiere sind online

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Die Spinnentiere (Arachnida) gehören ebenso wie die Insekten zu den Gliederfüßern (Arthropoda). Im Gegensatz zu ihnen haben sie jedoch nicht drei, sondern vier Beinpaare. Weltweit sind bis jetzt etwa 43.200 Arten bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass die wahre Anzahl der weltweit bekannten Arten mindestens doppelt so hoch ist. Zu den Spinnentieren gehören neben den bekannten Webspinnen (Araneae) auch z. B. die Milben (Acari), die Weberknechte (Opiliones) oder die Skorpione (Scorpiones).

Der Spinnenkörper lässt sich in zwei Abschnitte einteilen: dem Vorderkörper (Prosoma) und dem Hinterkörper (Opisthosoma). Sie haben keinen sichtbaren Kopf, dieser ist im Laufe der Evolution mit dem Vorderkörper verschmolzen. Am Vorderkörper sitzten die Augen, vier Beinpaare, zwei zusätzlichen Extremitäten, die Kieferklauen (Cheliceren) und die Taster (Pedipalpen) mit den Begattungsorganen (Bulben) bei den Männchen und bei einigen Arten die Giftdrüsen. Am Hinterkörper sitzen die Spinnwarzen, die Atemorgene und die Geschlechtsorgane. [mehr]

19.03.2013 - Die Zweiflügler sind online

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Die Zweiflügler (Diptera) tragen ihren Namen aufgrund des umgebildeten hinteren Flügelpaares. Diese sind zu sogenannten Schwingkölbchen (Halteren) umgewandelt und dienen der Stabilisierung im Flug. Es gibt auch einige männliche Schildläuse, bei denen man diese Umwandlung finden kann und bei einigen Fächerflüglern (Stepsiptera) sind die Vorderflügel umgewandelt. Weltweit gibt es etwa 120.000 Arten in beinahe 200 Familien. Eine in eher trockenen Gebieten vorkommende Fliege (Mydas heros) ist mit einer Flügelspannweite von 10 cm und einer Körperlänge von 6 cm der weltweit größte bekannte Zweiflügler.

Wie bei allen Insekten sind auch die Beine der Zweiflügler aufgeteilt in die Hüfte (Coxa), dem Schenkelring (Trochanter), Schenkel (Femur), Schiene (Tibia) und Fuß (Tarsus). Besonders bei den Fliegen befinden sich auf dem Fuß sogenannte Pulvillen und Empodien die ein kissenartiges Aussehen haben. Mit ihnen können sich die Fliegen, mithilfe eines Haftsekrets und Haare, auch an sehr glatten Untergründen oder an der Decke festhalten. [mehr]

15.03.2013 - Die Hautflügler sind online

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Hautflügler (Hymenoptera) sind wegen ihrer Bedeutung für die Pflanzenbestäubung ein wichtiger Bestandteil im weltweiten Ökosystem. Die Mehrzahl der Hautflügler bilden Insektenstaaten (z. B. Ameisen und Bienen). Der Name Hautflügler bezieht sich auf die häutigen Flügel, die jedoch keine Besonderheit unter den Insekten darstellen. Aber es gibt auch andere Merkmale mit denen man mit viel Übung und detailreichen Bildern die Insekten bestimmen kann. Zu den größten Arten gehört die Wegwespe Pepsis heros mit einer Körperlänge von 6,5 cm und einer Flügelspannweite von 10 cm. Außerdem findet man bei den Hautflüglern die kleinsten beflügelten Insekten mit einer Spannweite von nur 1 mm.

Hautflügler gehören zu den holometabilen Insekten, deren Entwicklung über die Raupe zur Puppe mit einer vollkommenden Metamorphose zum erwachsenen Insekt (Imago) verläuft. Als einzige Tiere aus dieser Gruppe besitzen die Weibchen noch ein Legerohr (Ovipositor), der dem Legerohr den Tieren aus der hemimetabolischen Insekten (Entwicklung ohne Puppe) entspricht. Bei den anderen Ordnungen aus dieser Gruppe ist das Legerohr zurückgebildet. In Ruhestellung ist dieses Legerohr meist nicht sichtbar und in das Körperinnere in eine Stachelkammer zurückgezogen. Die Form ist sehr unterschiedlich, er kann dünn und lang sein oder sägeblattförmig und verdickt. Bei den Stechimmen (Aculeata) ist dieses Legerohr zu einem Wehrstachel umgebildet. Die Honigbienen lassen ihn nach dem Stich in der Haut zurück, die Faltenwespen ziehen ihn wieder heraus und die Ameisen verpritzen mit ihm ihr Gift oder beißen mit den Mundwerkzeugen um dann ihr Gift in die Wunde zu injizieren. [mehr]

16.02.2013 - Die Heuschrecken sind online

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Zur Ordnung der Heuschrecken (Orthoptera) zählen die Langfühlerschrecken (Ensifera) und die Kurzfühlerschrecken (Caelifera). Eine besondere Eigenschaft der Heuschrecken ist ihr Sprungvermögen, bei dem sie bis zu einem Meter weit springen können. Die meisten Heuschreckenarten bevorzugen als Lebensraum wärmere Gebiete, es kommen aber auch Arten in den kälteren Breiten vor. Mit bis zu 9 cm Körperlänge zählen die Weta (Anostostomatidae), von denen die meisten Arten in Australien und Neuseeland zu finden sind, zu den größten heute noch lebenden Heuschreckenarten. Vor etwa 150 Millionen Jahren (im Jura) lebten in Süddeutschland bis zu 15 cm lange Heuschrecken der Gattung Pycnophlebia.

Zu den auffallensten Merkmalen der Heuschrecken gehört die Lauterzeugung (Stridulation), die hauptsächlich der Partnerfindung, aber auch zur Abwehr von fremden Männchen in den Revieren dient. Von den Kurzfühlerschrecken können nur wenige Arten Laut erzeugen. Sie nutzten für die Partnerfindung optische Signale wie bunt gefärbte Körperteile. Bei den Langfühlerschrecken werden die Laute durch eine verdickte Flügelader, der sogenannten Schrillader, die mit Querrippen versehen ist erzeugt. Dabei werden die Vorderflügel gegeneinander geschoben. [mehr]

02.02.2013 - Die Wanzen sind online

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Wanzen (Heteroptera) gehören zur Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera). Weltweit sind rund 40.000 Arten bekannt, in Europa etwa 1.000, davon fast 900 Arten in Deutschland. Wanzen haben eine hohe Formenvielfalt und haben sich an fast alle Lebensräume angepasst. Einige leben nur in feuchten Gebieten, in trockenen Gebieten wie Heidelandschaften, im Süßwasser und als einzige Insekten sogar permanent auf dem offenen Ozean. Wie alle Insekten bestehen auch die Wanzen aus drei Körperabschnitten, dem Kopf (Caput), der Brust (Thorax) und dem Hinterleib (Abdomen).

Das Paarungsverhalten der Wanzen kann sehr unterschiedlich sein. Es kann ein stundenlanges Werbeverhalten oder eine überfallartige Begattung geben. Bei der Paarung selbst sitzten die Wanzen meist rechtwinklig zueinander oder das Männchen unter dem Weibchen. Viele Wanzen-Arten betreiben Brutpflege. Das Weibchen bewacht dann die Eier, das Schlüpfen und die erste Entwicklung. Bis zu vollständigen Entwicklung durchlaufen die die Nymphen meist fünf Häutungen. Eine Verpuppung findet nicht statt. Während der Entwicklung werden die Jungtiere den ausgewachsenen Tieren immer ähnlicher. [mehr]

01.01.2013 - Die Website geht online

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Zunächst mit Fotos und Artenbeschreibungen von Schmetterlingen, Libellen und Käfern. Weitere Beschreibungen von Wanzen, Hautflügler, Zweiflügler, Schrecken und natürlich auch die Spinnen werden in den nächsten Monaten ebenfalls hier zu sehen sein.

Das virtuelle Sammeln von Insekten und Spinnen ist in den letzen Jahren zu einer Leidenschaft von mir geworden. Berlin und Brandenburg bietet dafür eine ideale Grundlage denn die Region ist geprägt von verschiedensten Lebensräumen. Besonders im Nordosten findet man noch urspüngliche Wälder, Feucht- und Moorwiesen, Trockenrasen, kleine und große Seen und halboffene Landschaften. Viele Arten sind an diese Lebensräume speziell angepasst und nur die Erhaltung dieser Gebiete ermöglicht ihnen ein Überleben.

Das Erstellen der einzelnen Artenbeschreibungen und die Bearbeitung der Bilder ist sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig. Aber ich mache das gerne und bin stets darauf bedacht die Beschreibungen gerade für den Laien verständlich zu formulieren. Denn mir geht es in erster Linie darum Ihnen zu zeigen wie schön und artenreich die Natur in dieser Region ist und nicht um die Veröffentlichung möglichst wissenschaftlicher Texte. Bei der Artenvielfalt (ca. 33.300 Insekten- und ca. 3.700 Spinnentierarten allein in Deutschland) ist es jedoch unmöglich alle Arten hier zu zeigen. Es kommen aber ständig neue Beschreibungen und Fotos dazu. Alle Bilder dienen hauptsächlich dokumentarischen Zwecken, eine Auswahl meiner schönsten Naturbilder können Sie auf www.bb-naturfotos.de finden.

Bei der Bestimmung und Beschreibung der Insekten und Spinnentiere gehe ich immer mit äußerster Sorgfalt vor. Sollten Sie dennoch einen Fehler entdecken würde ich mich sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Stöbern

Gabriele Wolf




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